Winter, Kälte und Dunkelheit können das Leben als Hundebesitzer manchmal etwas schwieriger machen. Ich habe gelesen, dass viele Hunde im Winter deutlich weniger Gassi gehen und oft auch zunehmen, weil sie sich nicht genug bewegen und vielleicht auch ein paar Leckerlis mehr bekommen.
Das ist vielleicht gar nicht so ungewöhnlich, denn es kann schwieriger sein, im Dunkeln rauszugehen, und vielleicht haben Sie ja sogar einen Hund, der die Kälte nicht mag oder Probleme mit den Pfoten oder damit hat, sich warm zu halten.
Was sind Ihre Lieblingsaktivitäten in diesem Winter? Wir versuchen zu Hause, unseren Alltag mit verschiedenen lustigen Aktivitäten drinnen und draußen etwas abwechslungsreicher zu gestalten.
Drinnen:
Kauen und selbstgemachte Leckerli-Spiele:
Meine Hunde bekommen im Winter oft zusätzliches Kauspielzeug, damit sie beschäftigt sind, wenn wir nicht so viel draußen sind wie in anderen Jahreszeiten.
Ich suche nach langlebigen, aber nicht zu harten Materialien, da Geweihe, Schilfknochen, Kaffeebaumholz, Hörner usw. ein hohes Risiko für Zahnschäden bergen. Besonders beliebt sind getrocknete Ohren und Gummispielzeuge wie Kongs mit gefrorenem Nassfutter. Die Hunde können sich stundenlang damit beschäftigen, daran zu lecken oder zu knabbern. Anschließend reduziere ich beispielsweise ihr Abendessen, damit sie nicht zu viele Kalorien zu sich nehmen.
Ich bastle „Leckerli-Spiele“ mit allem Möglichen, was ich gerade zur Hand habe. Das können Milchkartons, Pappkartons, Zeitungen, kleine Schachteln sein – alles, was die Hunde entweder auseinandernehmen oder herumtragen können, ohne sich dabei zu verletzen. Ich fülle die Leckerlis hinein und lege die Sachen dann auf den Boden, damit die Hunde kleine Aufgaben lösen können, um an das Futter zu gelangen. Ich beobachte sie dabei immer und schaue, ob sie die Aufgaben gut lösen oder ob sie etwas Hilfe brauchen. Ziel ist es, Spaß zu haben und den Hund geistig zu fordern, nicht ihn zu frustrieren. Mit der Zeit werden sie immer besser, und ich muss mir immer wieder neue Dinge ausdenken.

Outdoor-Aktivitäten:
Canicross: Laufen mit Hund ist zum Glück ein Wintersport! Hunde lieben das kühle Wetter und sind dann besonders motiviert zu laufen. Die Herausforderung für uns Zweibeiner sind meist die Kälte, die rutschige Straße und die Dunkelheit. Und bei Eisglätte bleiben wir normalerweise auch zu Hause. Ansonsten lassen sich die Touren in der Regel mit guten Trailrunning-Schuhen mit Noppenprofil und einer hellen Stirnlampe bewältigen. Beim Laufen wird einem schnell warm, daher ist gute Laufkleidung natürlich unerlässlich.
Im Wald auf den Trails haben wir normalerweise keine Probleme mit den Pfoten. Bei viel Schnee sind Pfotensocken oder reichlich Pfotenwachs jedoch ratsam. Müssen die Hunde im Auto warten oder sich vor/nach dem Training warmhalten, verwende ich warme Decken, damit sie nicht frieren und ihre Muskeln nach dem Training warm bleiben.
Zum Glück haben wir unsere tolle Lauf-Community durch unseren Hunde-Laufverein DIRTY PAWS – und das macht den Start viel einfacher, wenn eine Menge glücklicher Hunde und anderer Läufer warten!

Wenn das Wetter oder die Bedingungen nicht zum Laufen geeignet sind, machen wir stattdessen „Hundewanderungen“, bei denen wir die Hunde in zügigem Tempo und mit angelegtem Geschirr führen. Es ist außerdem eine tolle Möglichkeit, sich zu bewegen, und sowohl Hunde als auch Menschen bleiben bei einem zügigen Spaziergang besser warm.
Und nicht zuletzt unternehmen wir immer noch unsere üblichen „Schnüffeltouren“ auf unserer „Musewiese“, wo wir nach Mäusen suchen, schnüffeln und buddeln. Während ich zuschaue. Im Winter ist es mir hier immer recht kalt, aber da schlüpfe ich immer in meinen unverzichtbaren DogCoach-Overall. So bleibt man schön warm und hat auch bei ausgiebigem Schnüffeln Geduld, denn im „Schneeanzug für Erwachsene“ bleibt man warm und trocken.

Über die Bloggerin:
Karoline lebt mit ihrem Freund und ihren beiden Golden Retrievern Frida und Vilde in Birkerød. Karoline ist ausgebildete Tierärztin und Hundetrainerin und Mitbegründerin des Hundelaufvereins Dirty Paws. Dort ist sie auch Trainerin und Seilwartin im lokalen Verein in Nordseeland. Frida und Karoline lieben es, gemeinsam Canicross zu laufen und haben bereits an vielen Wettkämpfen im In- und Ausland teilgenommen, darunter an den Europa- und Weltmeisterschaften. Ihr wichtigstes Motto lautet jedoch „Gemeinsam sind wir stärker“ – die Ausflüge basieren auf Teamwork und gegenseitigem Verständnis. Und jeder ist herzlich willkommen. Neben Canicross nehmen sie auch an K9-Biathlons (Hindernisläufen mit Hunden) teil und betreiben Hundefitness. Wandern in Dänemark und in ganz Europa ist ebenfalls ein großer Erfolg.
Frida ist eine superschnelle Laufhündin. Sie kann stundenlang in den Alpen wandern. Aber sie liebt es auch, am Bauch gestreichelt zu werden und lange zu schlafen. Wenn ihr etwas nicht passt, kann sie stur wie ein Esel sein. Bei abendlichen Spaziergängen bestimmt sie beispielsweise die Route. Und sie „unterhält“ sich viel mit Schnurren, auch wenn sie sich ein Leckerli verdient hat.
Vilde ist im Frühjahr 2023 geboren – und in vielerlei Hinsicht Fridas Gegenteil. Sie ist voller Unfug und immer fröhlich und frech. Sie kann wie ein Wolf heulen oder wie ein Känguru springen, wenn sie ungeduldig wird – ansonsten ist sie ein kluges und mutiges Mädchen, das wildes Spielen und Training liebt. Für ein Leckerli tut sie fast alles.
Frida, Vilde und Karoline findet man auf Instagram unter dem Profil @teamgoldenpower.
Hundebesitzer in der Winterkälte – was ist Ihr bester Tipp?
Winter, Kälte und Dunkelheit können das Leben als Hundebesitzer manchmal etwas schwieriger machen. Ich habe gelesen, dass viele Hunde im Winter deutlich weniger Gassi gehen und oft auch zunehmen, weil sie sich nicht genug bewegen und vielleicht auch ein paar Leckerlis mehr bekommen.
Das ist vielleicht gar nicht so ungewöhnlich, denn es kann schwieriger sein, im Dunkeln rauszugehen, und vielleicht haben Sie ja sogar einen Hund, der die Kälte nicht mag oder Probleme mit den Pfoten oder damit hat, sich warm zu halten.
Was sind Ihre Lieblingsaktivitäten in diesem Winter? Wir versuchen zu Hause, unseren Alltag mit verschiedenen lustigen Aktivitäten drinnen und draußen etwas abwechslungsreicher zu gestalten.
Drinnen:
Kauen und selbstgemachte Leckerli-Spiele:
Meine Hunde bekommen im Winter oft zusätzliches Kauspielzeug, damit sie beschäftigt sind, wenn wir nicht so viel draußen sind wie in anderen Jahreszeiten.
Ich suche nach langlebigen, aber nicht zu harten Materialien, da Geweihe, Schilfknochen, Kaffeebaumholz, Hörner usw. ein hohes Risiko für Zahnschäden bergen. Besonders beliebt sind getrocknete Ohren und Gummispielzeuge wie Kongs mit gefrorenem Nassfutter. Die Hunde können sich stundenlang damit beschäftigen, daran zu lecken oder zu knabbern. Anschließend reduziere ich beispielsweise ihr Abendessen, damit sie nicht zu viele Kalorien zu sich nehmen. Ich bastle „Leckerli-Spiele“ mit allem Möglichen, was ich gerade zur Hand habe. Das können Milchkartons, Pappkartons, Zeitungen, kleine Schachteln sein – alles, was die Hunde entweder auseinandernehmen oder herumtragen können, ohne sich dabei zu verletzen. Ich fülle die Leckerlis hinein und lege die Sachen dann auf den Boden, damit die Hunde kleine Aufgaben lösen können, um an das Futter zu gelangen. Ich beobachte sie dabei immer und schaue, ob sie die Aufgaben gut lösen oder ob sie etwas Hilfe brauchen. Ziel ist es, Spaß zu haben und den Hund geistig zu fordern, nicht ihn zu frustrieren. Mit der Zeit werden sie immer besser, und ich muss mir immer wieder neue Dinge ausdenken.Outdoor-Aktivitäten:
Canicross: Laufen mit Hund ist zum Glück ein Wintersport! Hunde lieben das kühle Wetter und sind dann besonders motiviert zu laufen. Die Herausforderung für uns Zweibeiner sind meist die Kälte, die rutschige Straße und die Dunkelheit. Und bei Eisglätte bleiben wir normalerweise auch zu Hause. Ansonsten lassen sich die Touren in der Regel mit guten Trailrunning-Schuhen mit Noppenprofil und einer hellen Stirnlampe bewältigen. Beim Laufen wird einem schnell warm, daher ist gute Laufkleidung natürlich unerlässlich.
Im Wald auf den Trails haben wir normalerweise keine Probleme mit den Pfoten. Bei viel Schnee sind Pfotensocken oder reichlich Pfotenwachs jedoch ratsam. Müssen die Hunde im Auto warten oder sich vor/nach dem Training warmhalten, verwende ich warme Decken, damit sie nicht frieren und ihre Muskeln nach dem Training warm bleiben.
Zum Glück haben wir unsere tolle Lauf-Community durch unseren Hunde-Laufverein DIRTY PAWS – und das macht den Start viel einfacher, wenn eine Menge glücklicher Hunde und anderer Läufer warten!
Wenn das Wetter oder die Bedingungen nicht zum Laufen geeignet sind, machen wir stattdessen „Hundewanderungen“, bei denen wir die Hunde in zügigem Tempo und mit angelegtem Geschirr führen. Es ist außerdem eine tolle Möglichkeit, sich zu bewegen, und sowohl Hunde als auch Menschen bleiben bei einem zügigen Spaziergang besser warm.
Und nicht zuletzt unternehmen wir immer noch unsere üblichen „Schnüffeltouren“ auf unserer „Musewiese“, wo wir nach Mäusen suchen, schnüffeln und buddeln. Während ich zuschaue. Im Winter ist es mir hier immer recht kalt, aber da schlüpfe ich immer in meinen unverzichtbaren DogCoach-Overall. So bleibt man schön warm und hat auch bei ausgiebigem Schnüffeln Geduld, denn im „Schneeanzug für Erwachsene“ bleibt man warm und trocken.
Über die Bloggerin:
Karoline lebt mit ihrem Freund und ihren beiden Golden Retrievern Frida und Vilde in Birkerød. Karoline ist ausgebildete Tierärztin und Hundetrainerin und Mitbegründerin des Hundelaufvereins Dirty Paws. Dort ist sie auch Trainerin und Seilwartin im lokalen Verein in Nordseeland. Frida und Karoline lieben es, gemeinsam Canicross zu laufen und haben bereits an vielen Wettkämpfen im In- und Ausland teilgenommen, darunter an den Europa- und Weltmeisterschaften. Ihr wichtigstes Motto lautet jedoch „Gemeinsam sind wir stärker“ – die Ausflüge basieren auf Teamwork und gegenseitigem Verständnis. Und jeder ist herzlich willkommen. Neben Canicross nehmen sie auch an K9-Biathlons (Hindernisläufen mit Hunden) teil und betreiben Hundefitness. Wandern in Dänemark und in ganz Europa ist ebenfalls ein großer Erfolg. Frida ist eine superschnelle Laufhündin. Sie kann stundenlang in den Alpen wandern. Aber sie liebt es auch, am Bauch gestreichelt zu werden und lange zu schlafen. Wenn ihr etwas nicht passt, kann sie stur wie ein Esel sein. Bei abendlichen Spaziergängen bestimmt sie beispielsweise die Route. Und sie „unterhält“ sich viel mit Schnurren, auch wenn sie sich ein Leckerli verdient hat.
Vilde ist im Frühjahr 2023 geboren – und in vielerlei Hinsicht Fridas Gegenteil. Sie ist voller Unfug und immer fröhlich und frech. Sie kann wie ein Wolf heulen oder wie ein Känguru springen, wenn sie ungeduldig wird – ansonsten ist sie ein kluges und mutiges Mädchen, das wildes Spielen und Training liebt. Für ein Leckerli tut sie fast alles.
Frida, Vilde und Karoline findet man auf Instagram unter dem Profil @teamgoldenpower.