DogCoach-Bericht – Balders erste Schwimmstunde

DogCoach reportage – Balders første svømmetime

Falls Sie Hundeschwimmen noch nie ausprobiert haben und sich vorher informieren möchten, hat DogCoach das Hundezentrum Frederikssund in Nordseeland besucht und es selbst getestet. In diesem kleinen Leitfaden erfahren Sie mehr darüber.

Unser Testkaninchen war Balder – ein dreijähriger Mops-Cocker-Spaniel-Mischling. Er hat keine Angst vor Wasser, aber er ist auch nicht der Typ, der Wasser für die größte Party der Welt hält (hust… wie Labradore).

Bei der Ankunft betritt man zunächst einen Nebenraum zum „Schwimmbad“. Dort gibt es Kaffee, Kekse und eine kleine Sitzecke, wo man bis zum Beginn warten kann. An diesem Tag werden wir von Jan Rasmussen begrüßt. Beim ersten Besuch wird man immer vom Personal begleitet. Wir gehen in das Becken, das ziemlich groß ist – es fasst 60.000 Liter Wasser. Jan sagt, es sei das größte Hundebecken Seelands.

Haben Sie schon den DogCoach Mini-Leitfaden zum Hundeschwimmen gelesen?

Zuerst muss Balder duschen, damit er bereit fürs Wasser ist. Dann zieht Jan ihm eine kleine Schwimmweste an, weil wir nicht sicher sind, wie gut er schwimmen kann. Balder bekommt eine lange Leine, wird die Rampe hinaufgeführt und platscht ohne groß nachzudenken ins Wasser.

Von hier aus führt Jan ihn an einer Leine um den Pool, während wir ihn loben.

Es gibt Spielzeug, mit dem man dem Hund etwas zum Jagen geben kann. Wir haben mit einem kleinen Ball angefangen, ihn aber durch ein längliches Spielzeug ersetzt, weil Balder es toll fand, nach dem Wasser zu schnappen. An sich ist es harmlos, aber Jan erklärt, dass es ihm Bauchschmerzen bereiten kann, wenn er zu viel davon verschluckt.

Wir haben eine halbe Stunde gebucht, die erstaunlich schnell vergeht, während Balder im Pool hin und her flitzt.

Er macht nur kurze Verschnaufpausen auf dem kleinen Plateau an der Rampe, wo er auf den Grund gehen kann. Als wir bemerken, dass Balder sich wohlfühlt und (überraschenderweise) gerne schwimmt, nimmt Jan die Leine ab, damit Balder sich frei im Becken bewegen kann.

Da die Zeit knapp wird, fischen wir Balder aus dem Becken, ziehen ihm die Schwimmweste aus, duschen ihn erneut und trocknen ihn mit mitgebrachten Handtüchern ab. Balder versucht dabei immer wieder zu entkommen, um erneut ins Becken zu springen. Bevor wir gehen, wird der Boden geschabt und gereinigt, was durchaus machbar ist.

Jan warnt mich, dass Balder wahrscheinlich noch mal muss, bevor wir weiterfahren. Von dort aus fahre ich mit einem glücklichen und dankbaren Hund weiter. Hundeschwimmen ist eine einfache, lustige und abwechslungsreiche Möglichkeit, Zeit mit seinem Hund zu verbringen.

Das Hundezentrum Frederikssund ist ein beliebtes Ziel für Hundeschwimmer. Das Becken fasst 60.000 Liter Wasser, ist 10 Meter lang, 4 Meter breit und 1,6 Meter tief und wird ganzjährig auf mindestens 22 Grad Celsius beheizt.

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