Umwelttraining für Hunde: Nehmen Sie Ihren Hund problemlos überallhin mit.

Miljøtræning af hund: Tag hunden med (overalt) uden problemer

Vielleicht träumen Sie davon, dass Ihr Hund Sie eines Tages zur Arbeit begleitet, oder Sie wünschen sich einen flexiblen Alltag, in dem Ihr bester Freund Sie im Zug und Bus, im Café begleiten kann und sich generell wohlfühlt, wenn er Ihnen im Alltag folgt – dann ist ein Umwelttraining – also die Gewöhnung des Hundes daran, sich in vielen verschiedenen Situationen und an verschiedenen Orten stressfrei bewegen, Aufgaben bewältigen und funktionieren zu können – ein absolutes Muss.

Umwelttraining ist für einen ausgeglichenen Hund fast das A und O. Vielleicht sogar wichtiger als Gehorsamstraining – aber mit beidem sind Sie bestens gerüstet. ☺ Durch das Training in verschiedenen Umgebungen gewöhnt sich der Hund an die unterschiedlichen Gegebenheiten – sowohl an die alltäglichen Herausforderungen als auch an die, denen er sonst begegnen könnte.

Auf die Bank bringen
Je mehr unterschiedliche – positive – Erfahrungen der Hund gemacht hat, desto besser ist er gerüstet, mit unerwarteten Situationen umzugehen. Es ist ein bisschen so, als würde man Geld auf die Bank einzahlen, um später etwas für unvorhergesehene Ausgaben abheben zu können.

Stellen Sie sich vor, der Hund muss in seinen ersten 2-4 Lebensjahren ein Puzzle zusammensetzen – dazu gehört auch das Training in seiner Umgebung –, dann ist es Ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es für den Hund verschiedene Teile gibt – und zwar in so kleinen Abständen, dass sie an ihrem Platz bleiben und nicht einfach wieder vom Brett fliegen –, damit daraus schließlich ein vollständiges Bild entstehen kann.

Ohne Stress und Druck sollte der Hund viele verschiedene Erfahrungen sammeln – dabei ist es extrem wichtig, dass das Tempo dem Hund angepasst ist. Stellen Sie sicher, dass es eine positive Erfahrung wird, auf die er aufbauen kann, und nicht ein Schock, der Angst und Unsicherheit auslöst.
Trainieren Sie in kurzen Abständen – und wiederholen Sie dies gegebenenfalls häufiger –, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass der Hund in der Situation nicht unsicher wird und beispielsweise kauert, kriecht oder andere Anzeichen von Unsicherheit oder Stress zeigt.

Denken Sie an die Feiertage
Wenn wir uns einen 15-20 Wochen alten Welpen vorstellen, der sein Puzzle zusammensetzt, gibt es eine Menge Teile, die man im Auge behalten muss – deshalb ist ein Tag Pause zwischen all den Eindrücken notwendig, damit die Teile an ihren Platz fallen können – andernfalls führt es nur zu mehr Frustration als zu Lernen.

Ein Bahnhof ist ein wirklich guter Ort für Umweltschulungen – allerdings nicht zur Hauptverkehrszeit – sondern zu einer Zeit, in der nicht zu viele Menschen da sind, aber dennoch genügend, damit die Schulung sinnvoll ist.
Erkunden Sie die Gegend ruhig zunächst ohne Hund, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten mit Hund zu verschaffen. Wie ist die Anlage gestaltet, woher kommen die meisten Besucher, gibt es einen Aufzug, verschiedene Laufwege für den Hund, Treppen und andere interessante Dinge?

Suchen Sie sich dann einen passenden Tag aus, entweder um dies allein mit Ihrem Hund zu tun oder mit ein paar Hundefreunden.

Maximal 45 Minuten
Anfangs sollten Sie maximal 45 Minuten trainieren; manche Hunde sind schon nach 15–20 Minuten zufrieden. Es hängt ganz von der Psyche Ihres Hundes ab. Beobachten Sie daher seine Reaktion und wiederholen Sie das Training in kurzen, erfolgreichen Intervallen, anstatt ihn gleich mit voller Intensität zu überfordern.

5 gute Dinge, die Sie Ihrem Hund beibringen können – auch wenn er kein Welpe mehr ist

  • Begegnung mit verschiedenen Arten von Menschen
  • Reisen mit dem Auto, Bus, Zug – vielleicht sogar eine längere Reise unternehmen
  • Verschiedene Geräusche, teils vom Verkehr, Lautsprechern (am Bahnhof), dem "Lüften" des Busses und Gesprächen von Menschen.
  • Verschiedene Oberflächenarten, darunter Treppen, Gitterroste, Fliesen, Beton, Gras – und alles andere, was es gibt.
  • Aufzug – hier ist Vorsicht geboten, manche Hunde fühlen sich in einem Aufzug definitiv nicht wohl, daher ist es ratsam, zunächst nur im ausgeschalteten Aufzug zu drehen – und dies ein paar Mal zu wiederholen, bevor man mit dem Hund spazieren geht.
  • Leckerlis sind beim Training hilfreich, sollten aber nicht vom eigentlichen Training ablenken. Es ist ratsam, relativ neutral zu bleiben und den Hunden die Eindrücke verarbeiten zu lassen, ohne ihnen Leberwürfel, Fleischbällchen oder anderes fettiges Futter in den Mund zu stopfen.

Der erwachsene Hund
– bei Personen, die noch nie eine Umweltschulung erhalten haben, kann dies eine etwas größere Herausforderung darstellen – insbesondere wenn sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Hier muss man noch langsamer vorgehen und wirklich in kleinen Schritten vorgehen – denken Sie daran, dass hier ein Fundament gelegt wurde, das in gewisser Weise mit neuen positiven Eindrücken „aufgefrischt“ werden muss – damit es Ihnen im Rücken sitzt und Sie spüren, wie gefährlich es ist.
In manchen Fällen ist es notwendig, sich mit einem Profi zusammenzutun, um die eigenen Ziele zu erreichen – dies hängt jedoch ganz vom jeweiligen Hund und den bisherigen Erfahrungen ab.

Das Training macht mir richtig Spaß!

Zurück zu Wissenswertes