Bevor ich einen Hund bekam, reiste ich oft in exotische Länder und Großstädte. Seitdem ich einen – und mittlerweile zwei – Hunde habe, haben sich meine Prioritäten verändert. Hätte man mich vor 15 Jahren gefragt, ob ich eine Autoreise durch Europa machen möchte, hätte ich wahrscheinlich „Nein, danke“ geantwortet. Aber jetzt, wo ich die Hunde mitnehmen möchte, ist mir bewusst geworden, wie viele schöne Orte es direkt vor unserer Haustür gibt. Für mich ist der Urlaub viel schöner, wenn ich alles mit meinen Hunden erleben kann. Das erfordert aber auch viel Planung und Überlegung, damit auch der Hund einen schönen Urlaub hat. Für mich lohnt sich die Mühe, wenn wir gemeinsam in den Bergen wandern, einen fremden Strand besuchen oder eine gemütliche Hundekneipe aufsuchen können.
Seit ich Frida vor sieben Jahren bekommen habe, sind wir durch fast ganz Dänemark gereist und haben viele europäische Länder besucht: Schweden, Norwegen (Skiurlaub), England, Deutschland, Österreich, Italien, die Niederlande und Frankreich. Unsere Urlaube sind meist Aktivurlaube mit Wanderungen in den Bergen oder anderen schönen Naturgebieten. Wenn wir in eine größere Stadt kommen, bleiben wir höchstens ein oder zwei Tage. Damit sich ein Urlaub mit Hund lohnt, ist es meiner Meinung nach wichtig, eine Urlaubsart zu wählen, die auch dem Hund ein schönes Erlebnis bietet. Ich glaube, die meisten Hunde mögen zu viel Stress, Hektik, Lärm und Hitze während eines ganzen Urlaubs nicht. Deshalb reisen wir im Sommer nicht so weit in den Süden, sondern bevorzugen Orte mit viel frischer Luft und Natur.
Die ganze Organisation einer Urlaubsreise kann für einen Hund stressig sein: Viele Stunden Autofahren, das Leben an neuen Orten, viele neue Eindrücke – und Menschen/Tiere, mit denen er interagieren muss. Deshalb habe ich mit den Hunden schon als Welpen viel Umwelttraining gemacht: Cafébesuche, Ausflüge in die Stadt – und sie so an viele neue Eindrücke gewöhnt. Danach haben wir immer klein angefangen, mit kurzen Wochenendtrips, um zu sehen, wie sie damit zurechtkommen. Letzten Sommer, als Vilde noch klein war, ging die Reise nach Südschweden und Bornholm, sodass wir nicht so weit mit ihr fahren mussten. Dieses Jahr war ihre erste „richtige“ Auslandsreise zehn Tage lang in Süddeutschland und Österreich. Sie hat das super gemeistert und die Reise genossen. Ich merkte aber auch, dass sie zusätzliche Pausen und mehr Schlaf brauchte, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten.
Wenn meine Hunde nicht im Vorfeld darauf vorbereitet worden wären und stattdessen gestresst wären, würde ich sie definitiv in eine Hundetagesstätte geben. Ein schöner gemeinsamer Urlaub sollte schließlich für alle – Zwei- und Vierbeiner – ein Vergnügen sein.

Mein bester Tipp für alle, die zum ersten Mal mit ihrem Hund in den Urlaub fahren möchten: Bereiten Sie sich gründlich von zu Hause aus vor. Üben Sie mit Ihrem Hund Dinge, die ihm die Reise erleichtern – wie Autofahren, neue Umgebungen usw. Klären Sie außerdem alle praktischen Fragen: Hat Ihr Hund einen Heimtierausweis, die notwendigen Impfungen usw.? Und was brauchen Sie alles: Futter, Erste-Hilfe-Set usw.? Beachten Sie außerdem, dass es in manchen Ländern spezielle Regeln für Hunde gibt, mit denen Sie sich vertraut machen sollten: Wenn Sie beispielsweise in Österreich, Italien oder Deutschland mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in den Bergen mit dem Lift fahren möchten, kann ein Maulkorb vorgeschrieben sein. Es ist ratsam, einen Maulkorb dabei zu haben und Ihren Hund vorher daran zu gewöhnen. Wir haben in unseren Urlauben immer auch einen Plan B parat: Was macht man zum Beispiel, wenn eine fünfstündige Wanderung geplant ist – und es 30 Grad warm ist? Wir haben das einmal auf einer Wanderreise in Südjütland erlebt, und es war gut zu wissen, dass wir stattdessen den Bus nehmen konnten.
Trotz all dieser erwähnten „Schwierigkeiten“ finde ich, dass Urlaub mit Hund einfach wunderbar ist: Wir begegnen immer viel Freundlichkeit und Interesse, und so kommt man leichter mit Einheimischen und anderen Reisenden ins Gespräch. Die Hunde zwingen uns, innezuhalten und durchzuatmen, und lassen uns die kleinen Dinge auf der Reise und in der Natur noch mehr genießen. Und ja: Es ist einfach ein Vergnügen, diese Erlebnisse gemeinsam zu teilen.
Die nächste Station unseres gemeinsamen Abenteuers sind die Dolomiten in Italien…

Über den Blogger:
Karoline lebt mit ihrem Freund und ihren beiden Golden Retrievern Frida und Vilde in Birkerød. Sie ist ausgebildete Tierärztin und Hundetrainerin und Mitbegründerin des Hundelaufvereins Dirty Paws. Außerdem ist sie Trainerin und Seilwartin im lokalen Verein in Nordseeland. Frida und Karoline lieben Canicross und haben bereits an zahlreichen Wettkämpfen im In- und Ausland teilgenommen, darunter Europa- und Weltmeisterschaften. Ihr wichtigstes Motto lautet jedoch „Gemeinsam sind wir stärker“ – die gemeinsamen Ausflüge basieren auf Teamwork und gegenseitigem Verständnis. Und jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Neben Canicross nehmen sie auch an K9-Biathlons (Hindernisläufen mit Hunden) teil und betreiben Hundefitness. Wandern in Dänemark und Europa gehört ebenfalls zu ihren Leidenschaften.
Frida ist eine superschnelle Läuferin. Und sie kann stundenlang in den Alpen wandern. Aber sie liebt es auch, am Bauch gestreichelt zu werden und lange zu schlafen. Wenn ihr etwas nicht passt, kann sie stur wie ein Esel sein. Bei Abendspaziergängen zum Beispiel bestimmt sie die Route. Und sie „unterhält“ sich viel mit Schnurren, auch wenn sie glaubt, sich ein Leckerli verdient zu haben.
Vilde stammt aus dem Frühjahr 2023 – und ist in vielerlei Hinsicht Fridas genaues Gegenteil. Sie ist voller Unfug, immer fröhlich und frech. Wenn sie ungeduldig wird, kann sie wie ein Wolf heulen oder wie ein Känguru herumspringen – ansonsten ist sie ein kluges und mutiges Mädchen, das wildes Spielen und Training liebt. Für ein Leckerli tut sie fast alles.
Frida, Vilde und Karoline sind auf Instagram unter dem Profil @teamgoldenpower zu finden.
Sommerurlaub. Soll der Hund mitkommen?
Bevor ich einen Hund bekam, reiste ich oft in exotische Länder und Großstädte. Seitdem ich einen – und mittlerweile zwei – Hunde habe, haben sich meine Prioritäten verändert. Hätte man mich vor 15 Jahren gefragt, ob ich eine Autoreise durch Europa machen möchte, hätte ich wahrscheinlich „Nein, danke“ geantwortet. Aber jetzt, wo ich die Hunde mitnehmen möchte, ist mir bewusst geworden, wie viele schöne Orte es direkt vor unserer Haustür gibt. Für mich ist der Urlaub viel schöner, wenn ich alles mit meinen Hunden erleben kann. Das erfordert aber auch viel Planung und Überlegung, damit auch der Hund einen schönen Urlaub hat. Für mich lohnt sich die Mühe, wenn wir gemeinsam in den Bergen wandern, einen fremden Strand besuchen oder eine gemütliche Hundekneipe aufsuchen können.
Seit ich Frida vor sieben Jahren bekommen habe, sind wir durch fast ganz Dänemark gereist und haben viele europäische Länder besucht: Schweden, Norwegen (Skiurlaub), England, Deutschland, Österreich, Italien, die Niederlande und Frankreich. Unsere Urlaube sind meist Aktivurlaube mit Wanderungen in den Bergen oder anderen schönen Naturgebieten. Wenn wir in eine größere Stadt kommen, bleiben wir höchstens ein oder zwei Tage. Damit sich ein Urlaub mit Hund lohnt, ist es meiner Meinung nach wichtig, eine Urlaubsart zu wählen, die auch dem Hund ein schönes Erlebnis bietet. Ich glaube, die meisten Hunde mögen zu viel Stress, Hektik, Lärm und Hitze während eines ganzen Urlaubs nicht. Deshalb reisen wir im Sommer nicht so weit in den Süden, sondern bevorzugen Orte mit viel frischer Luft und Natur.
Die ganze Organisation einer Urlaubsreise kann für einen Hund stressig sein: Viele Stunden Autofahren, das Leben an neuen Orten, viele neue Eindrücke – und Menschen/Tiere, mit denen er interagieren muss. Deshalb habe ich mit den Hunden schon als Welpen viel Umwelttraining gemacht: Cafébesuche, Ausflüge in die Stadt – und sie so an viele neue Eindrücke gewöhnt. Danach haben wir immer klein angefangen, mit kurzen Wochenendtrips, um zu sehen, wie sie damit zurechtkommen. Letzten Sommer, als Vilde noch klein war, ging die Reise nach Südschweden und Bornholm, sodass wir nicht so weit mit ihr fahren mussten. Dieses Jahr war ihre erste „richtige“ Auslandsreise zehn Tage lang in Süddeutschland und Österreich. Sie hat das super gemeistert und die Reise genossen. Ich merkte aber auch, dass sie zusätzliche Pausen und mehr Schlaf brauchte, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten.
Wenn meine Hunde nicht im Vorfeld darauf vorbereitet worden wären und stattdessen gestresst wären, würde ich sie definitiv in eine Hundetagesstätte geben. Ein schöner gemeinsamer Urlaub sollte schließlich für alle – Zwei- und Vierbeiner – ein Vergnügen sein.
Mein bester Tipp für alle, die zum ersten Mal mit ihrem Hund in den Urlaub fahren möchten: Bereiten Sie sich gründlich von zu Hause aus vor. Üben Sie mit Ihrem Hund Dinge, die ihm die Reise erleichtern – wie Autofahren, neue Umgebungen usw. Klären Sie außerdem alle praktischen Fragen: Hat Ihr Hund einen Heimtierausweis, die notwendigen Impfungen usw.? Und was brauchen Sie alles: Futter, Erste-Hilfe-Set usw.? Beachten Sie außerdem, dass es in manchen Ländern spezielle Regeln für Hunde gibt, mit denen Sie sich vertraut machen sollten: Wenn Sie beispielsweise in Österreich, Italien oder Deutschland mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in den Bergen mit dem Lift fahren möchten, kann ein Maulkorb vorgeschrieben sein. Es ist ratsam, einen Maulkorb dabei zu haben und Ihren Hund vorher daran zu gewöhnen. Wir haben in unseren Urlauben immer auch einen Plan B parat: Was macht man zum Beispiel, wenn eine fünfstündige Wanderung geplant ist – und es 30 Grad warm ist? Wir haben das einmal auf einer Wanderreise in Südjütland erlebt, und es war gut zu wissen, dass wir stattdessen den Bus nehmen konnten.
Trotz all dieser erwähnten „Schwierigkeiten“ finde ich, dass Urlaub mit Hund einfach wunderbar ist: Wir begegnen immer viel Freundlichkeit und Interesse, und so kommt man leichter mit Einheimischen und anderen Reisenden ins Gespräch. Die Hunde zwingen uns, innezuhalten und durchzuatmen, und lassen uns die kleinen Dinge auf der Reise und in der Natur noch mehr genießen. Und ja: Es ist einfach ein Vergnügen, diese Erlebnisse gemeinsam zu teilen.
Die nächste Station unseres gemeinsamen Abenteuers sind die Dolomiten in Italien…
Über den Blogger:
Karoline lebt mit ihrem Freund und ihren beiden Golden Retrievern Frida und Vilde in Birkerød. Sie ist ausgebildete Tierärztin und Hundetrainerin und Mitbegründerin des Hundelaufvereins Dirty Paws. Außerdem ist sie Trainerin und Seilwartin im lokalen Verein in Nordseeland. Frida und Karoline lieben Canicross und haben bereits an zahlreichen Wettkämpfen im In- und Ausland teilgenommen, darunter Europa- und Weltmeisterschaften. Ihr wichtigstes Motto lautet jedoch „Gemeinsam sind wir stärker“ – die gemeinsamen Ausflüge basieren auf Teamwork und gegenseitigem Verständnis. Und jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Neben Canicross nehmen sie auch an K9-Biathlons (Hindernisläufen mit Hunden) teil und betreiben Hundefitness. Wandern in Dänemark und Europa gehört ebenfalls zu ihren Leidenschaften.
Frida ist eine superschnelle Läuferin. Und sie kann stundenlang in den Alpen wandern. Aber sie liebt es auch, am Bauch gestreichelt zu werden und lange zu schlafen. Wenn ihr etwas nicht passt, kann sie stur wie ein Esel sein. Bei Abendspaziergängen zum Beispiel bestimmt sie die Route. Und sie „unterhält“ sich viel mit Schnurren, auch wenn sie glaubt, sich ein Leckerli verdient zu haben.
Vilde stammt aus dem Frühjahr 2023 – und ist in vielerlei Hinsicht Fridas genaues Gegenteil. Sie ist voller Unfug, immer fröhlich und frech. Wenn sie ungeduldig wird, kann sie wie ein Wolf heulen oder wie ein Känguru herumspringen – ansonsten ist sie ein kluges und mutiges Mädchen, das wildes Spielen und Training liebt. Für ein Leckerli tut sie fast alles.
Frida, Vilde und Karoline sind auf Instagram unter dem Profil @teamgoldenpower zu finden.